GFL2 Nord

GFL2 Nord 2019: Rostock Griffins, Elmshorn Fighting Pirates, Hamburg Huskies, Troisdorf Jets, Lübeck Cougars, Langenfeld Longhorns, Hannover Spartans und Solingen Paladins

Am kommenden Wochenende geht es für die Troisdorf Jets eigentlich um nichts mehr. Die Footballer reisen am Samstag zum Auswärtsspiel nach Hannover und treffen dort auf die Spartans, die ebenfalls bereits als Absteiger aus der 2. Bundesliga Nord feststehen.

Trotz Abstieg - Aufhören zu Kämpfen ist für die Jets keine Option (Foto: Richard Welde)Trotz Abstieg - Aufhören zu Kämpfen ist für die Jets keine Option (Foto: Richard Welde)

Beide Mannschaften sind aktuell punktgleich, da die Hannoveraner im Saisonverlauf die Lübeck Cougars besiegen konnten. Die Jets haben derweil das Hinspiel gegen die Spartans gewonnen und liegen daher im Kampf um den vorletzten Tabellenplatz durch den direkten Vergleich mit einer Nasenspitzenlänge vorne.

Bereits vor der Niederlage vor zwei Wochen in Elmshorn gaben die Niedersachsen die Trennung von ihrem Head Coach Willie J. Robinson für die kommende Regionalliga-Saison bekannt. Neben dem sportlichen Misserfolg machen die Vereinsverantwortlichen der Spartans vor allem finanzielle Gründe dafür geltend.

Die Troisdorf Jets müssen sich nach dem sicheren Abstieg in die Drittklassigkeit für die restlichen drei Saisonspiele nun eine neue Motivation suchen. Dies könnte zum Beispiel ein weiterer Sieg gegen Hannover sein, der die Chancen erhöht, zumindest nicht als Tabellenletzter abzusteigen. Ein dünner Strohhalm zwar, aber immerhin eignet er sich zum Festklammern.

„Sich in so einer Situation, wie die in der wir uns befinden, noch einmal neu zu motivieren ist sicher nicht einfach für jeden. Das gilt für die Spieler und natürlich auch für uns Coaches“, so Jets Head Coach Andreas Heinen. „Man gewinnt als Team, aber man verliert auch als Team. Wer das verstanden hat, der weiß, worum es bei einer Mannschaftssportart und speziell beim American Football geht. Was jetzt zählt ist ein starker Charakter.“

Die Verletztenmisere in diesem Jahr ist für die Trainercrew der Jets schon zur Gewohnheit geworden. Nach dem Spiel gegen Langenfeld gab es erneut Ausfälle zu beklagen.

„Wir nehmen alles mit, was laufen kann und wollen uns in Hannover möglichst gut verkaufen“, so Heinen. „Auch wenn wir auf einigen Positionen sicherlich improvisieren müssen.“

Das letzte Heimspiel der Jets findet übrigens am 31. August gegen die Solingen Paladins unter dem Motto „Salute to Service“ statt.

Troisdorf Jets @ Hannover Spartans
Datum: Samstag, 24. August 2019
Kickoff: 15 Uhr (Rudolf-Kalweit-Stadion)

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.

 

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Auch wenn das Ergebnis mit 54:23 für die Gastgeber am Ende deutlich war, konnten die Griffins in der Partie beim Spitzenreiter aus Elmshorn Akzente setzen und präsentierten sich durchaus angriffslustig.

Rostock Griffins NJ

Die Pirates sind in diesem Jahr noch ungeschlagen und das Maß aller Dinge in der GFL2 Nord.  Dementsprechend starten sie auch gleich im ersten Ballbesitz mit einem Touchdown. Die Verteidigung der Greifen konnte den Zusatzpunkt der Hausherren jedoch blocken und für 2 Punkte zurücktragen (D. Winston). Das erste Viertel blieb aber schwierig. Zwei Ballverluste der Griffins brachte die starke Offense der Randhamburger in sehr guter Feldposition in Ballbesitz, die sie auch zu Punkten nutzen konnte. Zudem konnten die Pirates einen Punt der Griffins zurücktragen, was ihren Vorsprung bis Mitte des 2. Viertels auf 26:2 anwachsen ließ.

Nun zeigte sich aber, dass durchaus noch Leben im Greifenteam ist. Vor allem Quarterback Michael „Jackson“ Bensch, der den verletzten Christopher Jeffrey- Griggs sehr souverän vertrat, hatte nun seine große Stunde. 3 Pass-Touchdowns auf Dennis Wuchrer, Chiam James und Darrain Winston gegen die beste Defense der Liga ließen den Rückstand auf 23:26 schrumpfen. Unterstützt wurde die Aufholjagd der Greifen durch einen 4th-down Stop der Defense und einen recoverten Kick-Off. Die Sideline der Griffins tobte, die Spieler feuerten sich gegenseitig an.

Doch die Pirates zeigten in der Folge, warum sie an der Tabellenspitze stehen, ließen keine weiteren Punkte zu und kamen ihrerseits noch mehrmals zu Punkten. Head Coach Kuhfeldt resümierte dementsprechend: „Um dieses Team über den Saisonverlauf richtig unter Druck setzen zu können, hätte bei uns alles passen müssen. Wir hatten und haben in diesem Jahr aber unheimlich mit uns selbst zu tun. In der Defense konnten wir unter anderem noch nicht zweimal mit demselben Personal starten, immer wieder fehlen Leistungsträger aus unterschiedlichen Gründen. Trotzdem zeigt das Team viel Moral und Einsatz, sowohl im Training als auch im Spiel. Das müssen wir jetzt, Trainer und Spieler gemeinsam, nutzen, um die messbare Leistung wieder dahin zu bekommen, dass wir ein Spiel gewinnen können.“

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins

 

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Die Paladins empfingen gestern mit den Lübeck Cougars eins der formstärksten Teams der Liga, welches wohl als einziges Team das Rennen um die Meisterschaft in der GFL2 Nord noch spannend machen kann. Sieben Siege in Serie und die Verpflichtung weiterer hochkarätiger Spieler in der Sommerpause sprechen dabei eine deutliche Sprache. Die Klingenstädter hingegen erlebten in den Wochen zuvor ein kleines Formtief mit drei aufeinanderfolgenden Niederlagen. Das keines der bisherigen Aufeinandertreffen beider Teams einen positiven Ausgang für die Solinger hatte, sprach im Vorfeld ebenfalls nicht für den Tabellenfünften.

NJ99 Solingen Paladins 2019 001 2019 08 10Die Solingen Paladins gewinnen mit 28:14 gegen die Lübeck Cougars (Foto: Nick Jungnitsch)

Umso überraschender also was sich gestern in der heimischen Jahnkampfbahn früh abzeichnete. Beide Defensiv-Reihen starteten stark ins Spiel: schnell erzwungene Punts sowie eine Interception auf Lübecker Seite und einen Forced Fumble der Paladins Defense markierten das erste Quarter. Dann, kurz vor dem ersten Seitenwechsel, gelang der erste Durchbruch: Danny Farley verwertete den Fumble durch einen 11-Yard TD Pass auf seinen WR Dorian Stanard (07:00 PAT Daniel Rennich). Die Gäste aus dem Norden konterten jedoch umgehend mit einem 30-Yard TD Pass (PAT erfolgreich) und glichen früh im zweiten Viertel aus.

Auch eine weitere Interception von Danny Farley brachte die Paladins nicht in Verlegenheit, dank einer stark aufgelegten Defense. Immer wieder setzte die Defense Line den Cougars Quarterback unter Druck und machte die Angriffsbemühungen der Gäste zunichte. Die Paladins Offense kam vor der Halbzeit auch nochmal ins Rollen und Farley schloss den letzten Drive vor der Pause mit einem 10-Yard TD Pass auf Thilo Lindenberg ab (14:07, PAT Daniel Rennich). An dem bisherigen Spielverlauf änderte sich auch im dritten Viertel nichts. Beide Defensivreihen waren hellwach: Lübeck gelang die dritte Interception des Tages doch die Solinger ließen nichts anbrennen und erzwangen beim einzigen Cougars Drive in RedZone Nähe ein Turnover on Downs. Erneut waren es dann die Gastgeber die nach einem langen Drive die entscheidende Lücke fanden. Farley bediente Patrick Poetsch mit einem 7-Yard Pass in der Endzone- 21:07 (PAT Daniel Rennich). 6 Minuten vor Schluss wurde es dann doch nochmal spannend: die Cougars sorgten mit einem 17-Yard TD Pass (PAT erfolgreich) für den Anschluss und hielten sich damit im Spiel.

Doch knapp drei Minuten später machte RB Daniel Rennich den Sack zu, punktete mit einem 9-Yard Lauf und verwandelte den Extrapunkt (28:14). Damit haben die Paladins nicht nur ihre Niederlagenserie, sondern wahrscheinlich auch das Meisterschaftsrennen in der GFL2 Nord beendet. Das könnte lediglich noch mit 3 Niederlagen von Ligaprimus Elmshorn kippen. Die starke Teamleistung heute hat auch HC Cevin Conrad imponiert: „Lübeck ist ein harter Gegner und die Verpflichtung Patrick Donahues vom frisch gebackenen österreichischen Meister Swarco Raiders hat die Aufgabe sicherlich nicht leichter gemacht. Aber das Team hat sich der Herausforderung gestellt und jeder hat seinen Job gemacht. Das war ein fantastischer Tag für das Team und den 12ten Mann in unserer Festung!“

Für die Klingenstädter bleibt nun nicht viel Zeit zum ausruhen. Am kommenden Wochenende steht mit dem Spiel in Rostock die längste Auswärtsfahrt des Jahres an. Die Griffins haben zeitgleich eine deutliche Niederlage gegen Elmshorn kassiert und stehen punktgleich mit Langenfeld und den Paladins auf Platz 3 in der Tabelle. Gute Chancen also sich wieder in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren, bevor es gegen den bereits feststehenden Absteiger aus Troisdorf in Richtung Saisonfinale geht.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Niklas Schopphoff - Solingen Paladins

 

 

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Das Abenteuer 2. Liga ist vorbei: Nun ist es gewiss: bereits drei Spieltage vor dem Saisonende steht fest, dass die Troisdorf Jets im kommenden Jahr wieder in die Regionalliga absteigen werden. Am Samstag reichte es gegen die Langenfeld Longhorns nur für ein 14:36 vor heimischem Publikum.

Für die Jets beginnt die Abschiedstour aus der 2. Bundesliga (Foto: Bernd-Udo Wiedicke)Für die Jets beginnt die Abschiedstour aus der 2. Bundesliga (Foto: Bernd-Udo Wiedicke)

Auch wenn die Chancen auf den Klassenerhalt vor dem Spiel denkbar schlecht waren, war die Enttäuschung am Ende doch deutlich spürbar. Bereits zu Spielbeginn wirkten die Jets nervös und unaufmerksam. Während die ersten beiden Angriffsserien der Troisdorfer Footballer schnell verpufften, nutzen die Gäste ihre Möglichkeiten eiskalt. Über Justin Schlesinger und Cole Williams gingen die Longhorns mit 13:0 in Führung (PAT Marcel Kirchner). Der erste Zusatzpunktversuch wurde dabei von Thomas Gieraths geblockt.

Im zweiten Spielviertel schienen die Jets dann endlich aufzuwachen und mit einem sehenswerten Quarterback Sneak über 30 Yards gelang Jannik Nowak der Anschluss (PAT Dennis Schwartz). Auch die Jets-Defense bekam die Langenfelder nun immer besser in Griff, auch wenn Longhorns-Neuzugang Davonte Sapp-Lynch sich in einem spektakulären Lauf allen Tackleversuchen widersetze und den alten Abstand wiederherstellte (19:7). Die Jets hatten zwar wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff noch die Chance auf Punkte, doch ein erneuter Lauf durch die Mitte über Nowak klappte nicht. 

In der Halbzeit setzte dann heftiger Regen ein, der den Gästen deutlich weniger auszumachen schien. Denn auch die nächsten beiden Drives konnte das Team von Head Coach Michael Hap über Schlesinger und Carlo Zimmermann in Punkte ummünzen (33:7, TPC Sapp-Lynch). Ein Pass von Jets-Quarterback Jannik Nowak landete zwischenzeitlich in den Händen der Gegner.

Auch wenn das Spiel nun entschieden war, zeigten die Jets Moral und legten noch einmal alle Kräfte in die nächsten Spielzüge. Mit einem Touchdown durch Running Back Niko Nikolakopoulos wurde die Troisdorfer Offensive für ihre Mühe belohnt (14:33, PAT Schwartz). Die Longhorns machten dann aber mit einem Fieldgoal aus 39 Yards Entfernung durch Kicker Marcel Kirchner den Sack zu und durften sich über sechsten Saisonsieg in einer beiderseits sehr fair geführten Partie freuen.

Den Troisdorf Jets bleibt am Ende nur die bittere Erkenntnis, auf vielerlei Ebenen nicht mit dem aktuellen Niveau in der 2. Bundesliga mithalten zu können. Nun gilt es, die kommenden drei Saisonspiele zu überstehen, den Blick nach vorne zu richten und wenn möglich das Jahr immerhin nicht als Tabellenletzter zu beenden.

„Spieler, Coaches und unsere Staffmitglieder haben im vergangenen Jahr so hart für den Aufstieg in die 2. Bundesliga gearbeitet. Wenn man daran denkt, tut der direkte Abstieg besonders weh“, so Head Coach Andreas Heinen. „Auch in diesem Jahr lief in der Vorbereitung auf die Saison eigentlich alles glatt. Als es dann ernst wurde, ging bei uns plötzlich gar nichts mehr. Für ein Fazit ist es noch zu früh, denn noch sind wir mit der Saison nicht durch. Aber in Sachen Fehleranalyse kommt auf alle Verantwortlichen vor dem Beginn der Offseason sicherlich noch eine Menge Arbeit zu.“

Am kommenden Samstag reisen die Jets zu den ebenfalls bereits abgestiegenen Hannover Spartans, wo auf jeden Fall ein Sieg gelingen muss, damit wenigsten das allerletzte Minimalziel erreicht werden kann.

Troisdorf Jets vs. Langenfeld Longhorns 14:36 (0:13/7:6/0:14/7:3)

00:06 Pass Schlesinger (Schmelzer, 25 Yards)
00:13 Pass Willams (Schmelzer, 50 Yards, PAT Kirchner)
07:13 Lauf Nowak (30 Yards, PAT Schwartz)
07:19 Lauf Sapp-Lynch (53 Yards)
07:27 Pass Schlesinger (McClam, 44 Yards, TPC Sapp-Lynch)
07:33 Pass Zimmermann (McClam, 10 Yards)
14:33 Lauf Nikolakopoulos (7 Yards, PAT Schwartz)
14:36 Fieldgoal Kirchner (39 Yards)

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.

 

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Für die Solingen Paladins stand am Samstag die Revanche gegen die Langenfeld Longhorns auf dem Plan. Nach der 44:16 Niederlage vergangenen Monat waren die Klingenstädter nicht bloß auf Wiedergutmachung aus, es ging auch darum den direkten Verfolger in der Tabelle auf Abstand zu halten. Nach der starken Leistung vergangene Woche gegen Spitzenreiter Elmshorn, ging das Team um HC Cevin Conrad mit breiter Brust ins Spiel. Das die Longhorns dazu auch jeden Grund haben, zeigte nicht nur die Leistung im Hinspiel sondern auch die Sommerpause. Die haben die Gäste aus der Nachbarstadt genutzt um Verstärkung aus Übersee einzufliegen: Mit Davonte Lynch verpflichteten die Longhorns einen Running Back, der den Solingern bereits aus dem vergangenen Jahr bekannt war.

Daniel Rennich mit Ball für die Solingen Paladins als Kicker und Runningback aktiv Foto Nick JungnitschDaniel Rennich mit Ball für die Solingen Paladins als Kicker und Runningback aktiv (Foto: Nick Jungnitsch)

Dieser musste jedoch erstmal zuschauen, denn die Klingenstädter starteten mit ihrem Angriff ins Spiel- und wie! QB Danny Farley erwischte einen perfekten Start und fand Brice Coquin aus 45 Yards zum ersten Touchdown des Tages (07:00 PAT Daniel Rennich). Die Gäste aus Langenfeld ließen im nachfolgenden ersten Drive dann aber erahnen, was den restlichen Tag auf die Paladins Defense zukommen sollte. QB McClam und RB Lynch tankten sich immer wieder durch die Defense und machten Yard für Yard, bis McClam schliesslich selbst aus kurzer Distanz den Ball in die Endzone lief (07:07 PAT erfolgreich).

Was QB Danny Farley in der ersten Angriffsserie noch gut gelang, ging anschliessend in der zweiten wortwörtlich daneben. Nach einem Missverständnis mit WR Dorian Stanard, fing die Longhorns Defense einen tiefen Pass ab und kam in der Mitte des Felds in Ballbesitz. McClam nutzte eine Lücke der Solinger Defense und spurtete den Gastgebern über 45 Yards zum Touchdown davon (07:14 PAT erfolgreich).

Der Solinger Angriff schien plötzlich seinen Rythmus verloren zu haben und sah sich einer hungrigen Longhorns Defense gegenüber, die sie zu einem schnellen Punt zwang. McClam schloss den nachfolgenden Drive diesmal nicht selbst ab, sondern fand seinen Receiver aus 37 Yards in der Endzone und erhöhte im zweiten Quarter auf 7:21 (PAT erfolgreich). Diesmal fanden die Klingenstädter aber die passende Antwort: Daniel Rennich lief nach einem starken Kickoff Return einen 33 Yard Touchdown, verwandelte den Extrapunkt und verkürzte damit auf 14:21. Und auch die Solinger Defense schien nun in Big Play Laune zu sein: wenige Sekunden vor Halbzeit und Inches vor der Goal Line, forcierten sie einen Langenfelder Fumble und hielten das Spiel in Reichweite.
Damit war in Hälfte zwei alles offen und es schien ein weiterhin spannendes Derby zu werden.

Den Klingenstädtern gelang es im dritten Spielviertel allerdings nicht an das starke Finish der ersten Hälfte anzuknüpfen. Zunächst scorte Lynch mit einem kurzen Lauf den nächsten Touchdown für die Gäste (14:27 PAT nicht erfolgreich) und dann wurde es für die Solinger Offense immer frustrierender. Ein guter Drive zu Beginn des letzten Viertels endete mit einem gescheiterten vierten Versuch in der RedZone der Langenfelder und McClam schraubte den Spielstand mit einem Lauf über knapp 50 Yards weiter hoch (14:33, PAT nicht erfolgreich).

In der anschließenden Angriffsserie wurde es plötzlich wild: die Paladins waren gezwungen aus der eigenen Endzone zu punten, doch Daniel Rennich rutschte der Ball über den Spann. Den viel zu kurzen Punt griff ein Longhorns Verteidiger aus der Luft und retournierte ihn zum Touchdown (14:41, TPC erfolgreich). Damit war das Endergebnis hergestellt und den Gästen aus der Nachbarstadt gelingt nach zwei Niederlagen im vergangenen Jahr die direkte Revanche mit zwei Siegen in diesem Jahr.

Der Leistung vom Lynch/McClam Duo musste auch DC Tim Rüttgers Tribut zollen: „Die beiden haben uns heute praktisch im Alleingang geschlagen.“ WR Dorian Stanard hingegen haderte mit passenden Worten. „Es ist schwierig zu sagen was falsch lief und letztendlich der Grund für die Art und Weise der Niederlage war. Mir fehlen da die Worte.“ so der US-Receiver, der hoffentlich kommenden Samstag wieder mehr zu sagen hat. Viel Zeit bleibt Team und Trainerstab nicht sich auf die Aufgabe vorzubereiten, denn nächste Woche empfangen die Paladins mit den Lübeck Cougars den Tabellenzweiten der GFL2. Die Cougars sind aktuell mit sieben Siegen in Serie in bestechender Form und haben sich in der Sommerpause nochmals auf Schlüsselpositionen verstärkt. Zeit also für die Paladins zur Hinrundenform zurückzufinden und die Festung mit den lautesten Fans der Liga zu verteidigen!

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Niklas Schopphoff - Solingen Paladins

 

 

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Next Games

Samstag, 24 August 2019
Hannover Spartans vs Troisdorf Jets
15:00
Hamburg Huskies vs Elmshorn Fighting Pirates
16:00
Rostock Griffins vs Solingen Paladins
16:00
Sonntag, 25 August 2019
Lübeck Cougars vs Langenfeld Longhorns
14:00

NRW Football on tour

24 Aug 2019
04:00PM - 07:00PM
Essen Assindia Cardinals vs. Bielefeld Bulldogs
31 Aug 2019
04:00PM - 07:00PM
Essen Assindia Cardinals vs. Cologne Falcons
07 Sep 2019
06:00PM - 09:00PM
Solingen Paladins vs. Troisdorf Jets

GFL2 Nord 2019

Pos Team Pl SD Pts
1. Elmshorn Fighting Pirates 11 +309 22
2. Lübeck Cougars 11 +79 16
3. Rostock Griffins 11 +83 12
4. Langenfeld Longhorns 11 +30 12
5. Solingen Paladins 11 -64 12
6. Hamburg Huskies 11 +40 10
7. Hannover Spartans 11 -238 2
8. Troisdorf Jets 11 -239 2

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