GFL2 Nord

GFL2 Nord 2019: Rostock Griffins, Elmshorn Fighting Pirates, Hamburg Huskies, Troisdorf Jets, Lübeck Cougars, Langenfeld Longhorns, Hannover Spartans und Solingen Paladins

Die rote Laterne geht an Hannover: Die Troisdorf Jets können doch noch gewinnen. Gegen den Mitaufsteiger aus Hannover sicherten sich die Jets vor toller Kulisse einen 28:7-Sieg und damit auch den ersten Erfolg in dieser Saison. Ein bisschen Geduld mussten aber zunächst die Spieler und die Fans im Aggerstadion mitbringen, denn ein Teil der Schiedsrichtercrew war zuvor noch in Düsseldorf im Einsatz, wo es während des Spiels eine lange Verletzungsunterbrechung gab. Dem entsprechend begann das Duell der Aufsteiger in Troisdorf knappe 45 Minuten später als geplant.

Niko Nikolakopoulos mit seinem ersten Touchdown im Herrenbereich der Jets (Foto: Richard Welde)Niko Nikolakopoulos mit seinem ersten Touchdown im Herrenbereich der Jets (Foto: Richard Welde)

Nach gewonnenem Cointoss, den die charmante Geschäftsführerin der Stadtwerke Troisdorf Andrea Vogt übernahm, startete die Offense der Jets furios. Ein langer Drive über das Feld endete letztlich unter lautem Jubel der Fans in der Endzone der Spartans. Jannik Nowak überraschte die Gäste-Defense mit einem Quarterback-Sneak und wuselte sich mit kräftiger Unterstützung seiner Offense Line über 11 Yards zum 7:0 für die Jets (PAT Dennis Schwartz). Viele Strafen auf beiden Seiten machten das Spiel danach sehr zäh und wenig spektakulär.

Erst im 2. Spielviertel wurde es dann wieder spannender für die Fans. Zunächst blockten die Jets einen Fieldgoalversuch der Hannoveraner und sicherten sich den Ball. Dann sah es so aus, als würden sich die Roten aufgrund von Strafen wieder selbst um die verdiente Belohnung bringen, aber ein mutig ausgespielter 4. Versuch an der 27 Yards-Linie landete in den Armen von Wide Receiver Tim Manns (14:0, PAT Schwartz). Auch die Spartans kamen danach noch einmal aufs Feld, die hellwachen Jungs von Defense Coordinator Marcel Fritsche verhinderten aber zur Freude der Fans zwei Sekunden vor der Pause den Anschluss.

Nach dem Wechsel blieben die Troisdorfer Footballer das dominierende Team, was sicherlich auch daran lag, dass die Hannover Spartans trotz der wüstenähnlichen Temperaturen mit nur 28 Spielern angereist waren und den tapfer kämpfenden Jungs zusehends die Kraft ausging. Erneut schnappte sich dann Jannik Nowak den Ball und erhöhte per Lauf in die Endzone zum 21:0 (PAT Schwartz).

Kurz darauf platzierte Dennis Schwartz einen Punt perfekt an der gegnerischen 5-Yards-Linie, doch dann leistete sich auch die starke Jets-Defense einen kurzen Aussetzer. So sprintete US-Running Back Michael Webster Anderson über 95 Yards zum 7:21-Anschluss (PAT Manuel Birg).

Nachdem den Jets zunächst weitere Punkte durch ein verschossenes Fieldgoal verwehrt blieben, sorgte der pfeilschnelle Nachwuchs-Running Back Niko Nikolakopoulos mit einem Lauf über 36 Yards für den 28:7-Endstand (PAT Schwartz) und feierte damit seine Touchdown-Premiere im Herrenbereich.

„Uns allen ist ein großer Stein vom Herzen gefallen“, sagt Jets-Head Coach Andreas Heinen nach dem Spiel. „Die Jungs haben wirklich hart für diesen ersten Sieg gekämpft und wurden nun endlich belohnt. Ein großes Dankeschön geht heute vor allem auch an unsere Betreuer-Crew, die vor und während des Spiels hunderte Liter Wasser herangeschleppt hat, damit die Spieler trotz der Temperaturen mit vollem Einsatz bis zum Ende durchhalten konnten.“

Die Jets verlassen mit dem Sieg zum ersten Mal den letzten Tabellenplatz, allerdings nur, weil Hannover ein Spiel mehr und damit eine zusätzliche Niederlage auf dem Konto hat. Bis zu den Nicht-Abstiegsplätzen ist aber noch eine große Lücke, so dass das nächste Heimspiel gegen Hamburg (13. Juli, 16 Uhr) erneut richtungsweisend sein wird.

 

Troisdorf Jets vs. Hannover Spartans 28:7 (7:0/7:0/7:7/7:0)

07:00 Lauf Nowak (11 Yards, PAT Schwartz)
14:00 Pass T. Manns (Nowak, 27 Yards, PAT Schwartz)
21:00 Lauf Nowak (1 Yard, PAT Schwartz)
21:07 Lauf Anderson (95 Yards, PAT Birg)
28:07 Lauf Nikolakopoulos (36 Yards, PAT Schwartz)

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.

 

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Am Samstag kommt es im Rostocker Leichtathletikstadion beim "S+T Fassaden Gameday" zum ersten Nordderby der Saison. Gegner sind die Lübeck Cougars, traditionell ein Team, mit dem die Greifen sich in heimischen Gefilden schwer tun, gingen doch alle Heimspiele gegen die Lübecker bislang verloren. Von den insgesamt 6 Spielen, konnten die Griffins nur die vergangenen zwei Spiele in Lübeck gewinnen. Zudem ist das Spiel 2. (Griffins) gegen 3. (Cougars) in diesem Jahr sowohl als Spitzenspiel als auch als Verfolgerduell auf den Tabellenführer aus Elmshorn zu bezeichnen.

gerd kohler 28

Der bisherige Saisonverlauf für die Cougars ist eine wahre Wundertüte, die es für die Rostocker extrem schwer macht, sich in den Trainingseinheiten auf den Gegner einzustellen. Einem Sieg gegen Solingen folgte eine überraschende Niederlage in Hannover und auch am letzten Spieltag sah man in Langenfeld schon wie der sichere Verlierer aus, ehe die wohl verrücktesten 10 Sekunden der aktuellen GFL 2 Nord Saison noch für einen Lübecker Sieg sorgten, als man aus 7 Punkten Rückstand noch einen Sieg mit 6 Punkten Vorsprung machte. „Sicher werden die Lübecker das Momentum aus diesem Sieg mitnehmen wollen, so dass es für uns heißt, von Anfang an konzentriert zu sein, um Lübeck nicht in den Spielfluss kommen zu lassen“ so Griffins Head-Coach Dr.Christopher Kuhfeldt.

Auf Rostocker Seite blickt man dem Duell mit den Cougars mit positiver Spannung entgegen. Das Lazarett der vergangenen Wochen hat sich etwas gelichtet, so dass dem Coaching-Team fast alle Leistungsträger zur Verfügung stehen werden. Auch für die Greifen gilt es, dass Momentum aus dem souveränen Sieg in Hannover und dem damit vierten Sieg in Folge mitzunehmen, um mit einem weiteren Sieg in die vierwöchige Sommerpause zu gehen. Sportdirektor Ronny Schmidt zum bevorstehenden Spiel: „Wenn wir so spielen wie gegen Hannover, dann sind wir nur schwer zu schlagen. Aber Lübeck hat natürlich auch eine hohe eigene Qualität, so dass ich ein Spiel auf Augenhöhe erwarte.“

Der Kickoff am Samstag erfolgt etwas ungewohnt um 18 Uhr, für alle GrifFans also die Möglichkeit, das schöne Wetter noch am Strand zu genießen und den Tag dann mit Football ausklingen zu lassen. Grund dafür ist das zuvor im Stadion stattfindende Familiensportfest der Stadt Rostock. Wer an diesem Tag sein Sportabzeichen ablegt, erhält sogar in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund und der OstseeSparkasse freien Eintritt zum Derby.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins

 

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Für den kommenden Samstag laden die Troisdorf Jets wieder zum American Day ein. Im Rahmen der Zweitliga-Partie gegen die Hannover Spartans, verwandelt sich das Aggerstadion dann in einen Eventbereich.

Die Troisdorf Jets fliegen am Samstag wieder ins Aggerstadion ein (Foto: Daniel Schäfer / DAS Sportfoto)Die Troisdorf Jets fliegen am Samstag wieder ins Aggerstadion ein (Foto: Daniel Schäfer / DAS Sportfoto)

Für einen gehörigen Schrecken hat im Vorfeld aber zunächst die verflixte Technik gesorgt. Denn offenbar hat seit einigen Tagen ein Softwarefehler die Beregnungsanlage des Hauptrasens lahmgelegt, ohne dass dies jemandem aufgefallen wäre. Bei den aktuellen Temperaturen wurde der eigentlich perfekte Rasen regelrecht gegrillt. Dank einiger Notfallmaßnahmen des Greenkeepers soll das Grün bis Samstag aber wieder sprießen.

„Seit einigen Wochen laufen bereits die Planungen für den American Day und wir haben im Vorfeld schon ein bisschen Geld in die Hand genommen, um den Tag mindestens genauso erlebnisreich zu gestalten, wie im vergangenen Jahr“, sagt Jets-Präsident Eric Grützenbach. „Eine Verlegung wäre für uns eine kleine finanzielle Katastrophe gewesen.“

Die Fans im Aggerstadion können sich am Samstag unter anderem auf American Style Burgers, Original Butcher's Beer, eine Cocktail Bar, eine Field Goal Challenge in der Halbzeit, den Football Experience Park, die Flight Squad Cheerleader und die After Game Party freuen.

Das Spiel gegen die Hannover Spartans ist eine Premiere für die Troisdorf Jets. Noch nie sind beide Teams aufeinander getroffen. Allerdings ist der Cheftrainer der Gäste kein Unbekannter. Spartans-Head Coach Willie Robinson war vor seinem Wechsel nach Hannover unter anderem Trainer bei den Bielefeld Bulldogs. Mit den Bulldoggen war er zum letzten Mal in der Saison 2017 zu Gast im Aggerstadion. Im vergangenen Jahr führte er dann die Spartaner zur Meisterschaft in der Regionalliga Nord und damit zum Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Im bisherigen Saisonverlauf sind die Gäste fast ebenso erfolglos wie die Jets, haben allerdings einmal gewonnen. Wenn sich die Troisdorf Jets auch nur einen kleinen Hoffnungsschimmer in Richtung Klassenerhalt bewahren wollen, dann muss gegen den Mitaufsteiger ein Sieg her. Und selbst dann wird es für die zweite Saisonhälfte richtig hart, da ja bekanntlich zwei Mannschaften aus der GFL2 absteigen. 

AMERICAN DAY 2019

  • Troisdorf Jets vs. Hannover Spartans
  • Datum: Samstag, 29. Juni 2019
  • Kickoff: 16 Uhr (Einlass 15 Uhr, Aggerstadion Troisdorf)

 

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.

 

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Viertes Quarter, ein knapper Vorsprung für den Gegner mit weniger als einer Minute auf der Uhr und die Paladins Offense steht mit dem Rücken zur Wand- klingt nach einem bekannten Szenario? Dieses Jahr definitiv und davon wichen die Klingenstädter auch vergangenen Samstag nicht ab. „Das wir in solch entscheidenden Situationen eiskalt sind und gerade aus dem Rückstand heraus gut agieren, hat man wieder mal gesehen.“ bestätigt das ganze auch Head Coach Cevin Conrad.

Patrick Poetsch mit Ball (Foto: Michael Zelter/Zelter Media Service)Patrick Poetsch mit Ball (Foto: Michael Zelter/Zelter Media Service)
Doch spulen wir erstmal ein paar Stunden zurück. Die Paladins waren zu Gast im Rückspiel gegen GFL-Absteiger Hamburg Huskies. Die Hansestädter konnten im Hinspiel Anfang Mai erst durch einen Touchdown kurz vor Schluss von Patrick Poetsch bezwungen werden und fuhren damals entsprechend gefrustet nach Hause. Und sollte das Hinspiel nicht bereits Motivation genug sein, ging es für die Gastgeber auch darum nicht in der unteren Tabellenhälfte zu versacken. Für die Paladins hingegen war ein Sieg unabdingbar, um den Anschluss an die oberen Plätze in der GFL2 nicht zu verlieren.

Den Grundstein dafür legte Daniel Rennich im ersten Quarter. Die Offense kämpfte sich in der ersten Serie bis an die 5-Yard Linie, musste sich aber erstmal mit einem Field Goal und einer ‪00:03‬ Führung begnügen. Wie bereits im Hinspiel, brachten vorerst beide Angriffsreihen nicht viel zählbares ein. Erst im zweiten Quarter fielen die nächsten Punkte im Spiel- diesmal für die Gastgeber. Mit einem langen Touchdown Pass und verwandeltem Extrapunkt, gingen die Hansestädter mit ‪07:03‬ in Führung. Das Paladins QB Danny Farley dies ebenfalls im Repertoire hatte, zeigte er unmittelbar im Anschluss. Er fand WR und Landsmann Dorian Stanard mit einem 50-Yard Touchdown Pass  in der Endzone und sorgte damit für einen schnellen Führungswechsel (PAT Daniel Rennich , ‪07:10‬).

Doch das ließen sich die Huskies wiederum nicht bieten. Nach einem langen Drive gingen die Hamburger erneut mit einem Passing Touchdown in Führung (PAT erfolgreich, ‪14:10‬). Den Gastgeber gelang es vor dem Halbzeitpfiff sogar noch ein weiteres mal zu punkten: mit Auslaufender Uhr landete ein weiter Pass in den Händen eines Huskies WR und die Klingenstädter lagen plötzlich mit ‪21:10‬ zurück (PAT erfolgreich).

Das Momentum nahmen die Hansestädter gleich mit und bauten nach einem langen Drive ihre Führung mittels Field Goal auf 24:10 aus. Die Paladins Offense fand darauf erstmal keine Antwort, schlimmer noch: QB Danny Farley verlor durch einen Sack den Ball und Hamburg startete den nächsten Angriff. Durch präzises Passspiel stand es Mitte des dritten Viertels schnell 31:10 (PAT erfolgreich). Eine Mammutaufgabe also für die Klingenstädter Offense. Den Auftakt für die Jagd machte dann Patrick Poetsch, der sich mit einem kurzen Lauf in die Endzone tankte (PAT Daniel Rennich, 31:17). Die Defense drehte nun auch auf, und schickte die Hamburger in der nächsten Serie nach 4 Spielzügen wieder vom Feld. Und Patrick Poetsch gelang nach einigen guten Pässen der nächste Touchdown, diesmal aus knapp 20 Yards Entfernung (PAT Daniel Rennich, 31:24).

Doch nach dem Sturmlauf der Gäste, folgten nun wieder eine dominante Angriffsserie der Huskies. Mit einer Mischung aus Lauf- und Passspiel arbeiteten sich die Gastgeber bis kurz vor die Endzone und schlossen die Serie mit einem Lauf Touchdown ab- 37:24. Mit nur noch wenigen Minuten zu gehen, wechselte das Angriffsrecht wieder zu den Paladins. Und diesmal war es Danny Farley der WR Dorian Stanard in der Endzone fand und auf 37:32 verkürzen konnte (TPC Thilo Lindenberg). Spätestens als die Defense die Hamburger erneut schnell vom Feld schickte, war allen klar: hier geht noch was! Mit knapp 2 Minuten auf der Uhr betrat die Offense erneut das Feld, gegen eine zunächst stark aufspielende Hamburger Defense. Doch die leistete sich einen entscheidenden Fehler: Dorian Stanard schaffte es zwei Defendern zu entwischen, die O-Line gab Danny Farley die nötige Zeit und dieser fand Stanard mit einem 50 Yard Pass an der 1-Yard Linie wieder! Mit 40 Sekunden verbleibend, war es erneut Patrick Poetsch der den entscheidenden Touchdown scorte- 40:37 (TPC Thilo Lindenberg).
Den Deckel drauf, machte dann Dwight Caulker der den letzten Angriffsversuch der Huskies mit einer Interception im Keim erstickte. Darauf folgte nur noch Jubel an der Sideline und bei den mitgereisten Fans. Auch Offense Liner und Vorstandsvorsitzender Denis Palenschat war nach dem Spiel überwältigt: „Ein unfassbarer Comeback Sieg! Wir waren vor allem in der Defense stark geschwächt, deswegen mussten wir in der Offense scoren. Die O-Line hat einen Riesen Job gemacht den Sack-Leader der Liga ohne nennenswerte Aktion zu halten. Wir haben bis zur letzten Minute alles gegeben, an uns geglaubt und uns schlussendlich auch belohnt.“

Das sah auch Cevin Conrad ähnlich: „Das Team war wieder unglaublich fokussiert und wusste zu jedem Zeitpunkt, dass sie das Spiel wieder drehen können. Wir Coaches haben die richtigen Einstellungen im Laufe des Spiels vorgenommen und Danny (Farley) hat das ganze heute super angeführt. Ich bin stolz auf das gesamte Team!“
Für die Klingenstädter heisst das: Anschluss an die Spitzenplätze gehalten und jetzt folgt ein Spiel der besonderen Art. Am Samstag kommt es zum Lokalderby gegen die Langenfeld Longhorns. Die Rivalen hatten zeitgleich zuhause in einem spektakulären Finish gegen Lübeck den kürzeren gezogen und verweilen aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz. Kickoff ist am 29.06. um 18:00 im Jahnstadion in Langenfeld!

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Niklas Schopphoff - Solingen Paladins

 

 

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Mit 3 Siegen im Rücken und der aktuellen Tabellensituation waren die Rollen im Rückspiel der Griffins in Hannover eigentlich klar verteilt. Eigentlich, denn es fehlten etliche Stammkräfte und in so manchem Fall hatte die Favoritenrolle auch bei den Greifen schon für schwere Füße gesorgt.

Ruben de Ruyter trug einen erheblichen Teil zum Teamerfolg bei (Foto: Gerd Kohler)Ruben de Ruyter trug einen erheblichen Teil zum Teamerfolg bei (Foto: Gerd Kohler)

Aber nicht am vergangenen Sonntag. Durch TD-Pässe auf Chiam James und Ruben de Ryuter sowie 2 TD-Läufe durch Julian Hagen, der an diesem Tag den verletzten Jermichael Selders ersetzte, waren die Weichen früh auf Sieg gestellt, daran konnte auch der Anschluss-TD der Spartans zum zwischenzeitlichen 6:21 nichts ändern.

Die Defense der Greifen hatte auf jeden offensiven Versuch der Spartans die passende Antwort, so dass dem Zuschauer unweigerlich Erinnerungen an den Film 300 kamen, in dem die Spartaner aufopferungsvoll kämpften, letztendlich aber doch der Dominanz ihrer Gegner nichts entgegensetzen konnten. Angetrieben durch die mitgereisten und sehr schnell völlig verzückten GrifFANS konnten die Greifen bis zur Halbzeitpause noch auf 42:6 erhöhen.

Angesichts der Hitze und mit Blick auf das nächste Spiel wurden nun in beiden Mannschaftsteilen Leistungsträger geschont, was sich auf dem Feld allerdings nicht bemerkbar machte. Die nur mit 33 Spielern angetretenen Hannoveraner mussten in Halbzeit 2 den hohen Temperaturen im Rudolf-Kalweit-Stadion Tribut zollen und die Griffins, nun stark angeführt von Backup-QB Michael Bensch, konnten noch zwei weitere Touchdowns und ein Fieldgoal erzielen, was für den klaren Endstand von 59:6 aus Sicht der Griffins sorgte. Für die Spartans, bei denen sich Mannschaft und Staff durchweg sympathisch und hilfsbereit zeigten, gilt es nun gegen andere Gegner Punkte im Abstiegskampf zu sammeln, um nicht nach nur einer Saison wieder in die Regionalliga zurückkehren zu müssen. 

Für die Griffins steht am Samstag das letzte Heimspiel vor der 4-wöchigen Sommerpause an. Gegner im "S+T Fassaden Gameday" sind die Lübeck Cougars und wie die Vergangenheit gezeigt hat, erwartet die Zuschauer ein rassiges Nordderby und Spitzenduell der Liga – es spielt der Zweite gegen den Dritten der aktuellen Tabelle. Die Griffins werden eine ähnlich konzentrierte und fehlerlose Leistung zeigen müssen, um endlich einmal einmal einen Heimsieg gegen die Cougars zu erringen, denn das gelang ihnen bisher noch nie.

Der Kickoff im Leichtathletikstadion wird aufgrund des Familiensportfestes erst um 18 Uhr erfolgen. Alle diejenigen, die an dem Tag ihr Sportabzeichen abgelegt haben, erhalten zudem freien Eintritt zum Spiel.

Scores:
00:07 TD Chiam James
00:14 TD Julian Hagen
00:21 TD Ruben de Ryuter
06:21 TD Hannover 
06:28 TD Julian Hagen 
06:35 TD Ruben de Ryuter 
06:42 TD Timothy Hayes
06:49 TD Ruben de Ryuter
06:52 Fieldgoal Erik Weilandt
06:59 TD Timothy Hayes
PAT´s: Erik Weilandt

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins

 

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