Jugend - U19 (Nationalmannschaft)

Am vergangenen Wochenende fand in Paris die U19-Europameisterschaft im American Football statt. Am Finalturnier nahmen die Teams aus Frankreich, Österreich, Deutschland und Italien teil. Mit Etienne Keßler-Martinez und Henrik Riemann waren auch zwei Jets-Nachwuchsspieler im deutschen Nationaldress mit dabei.

Jets Nationalspieler Foto Anja Weitz

Die Nationalspieler Etienne Keßler-Martinez und Henrik Riemann (rechts) präsentieren stolz ihre Bronzemedaillen (Foto: Anja Weitz)

Das Auftaktspiel der Deutschen U19-Nationalmannschaft gegen Gastgeber Frankreich war dabei wohl eher etwas für Liebhaber der Verteidigungsreihen im Footballsport. So musste sich Deutschland am Ende äußerst knapp in einem punktearmen Spiel mit 0:7 gegen Frankreich geschlagen geben. Damit war der Traum vom EM-Gold für Team Deutschland leider bereits ausgeträumt.

Am Sonntag machte das deutsche Nationalteam im Spiel um Platz 3 dann aber kurzen Prozess mit der Mannschaft aus Italien, die zuvor im Halbfinale gegen Österreich verloren hatte (Endstand 0:19). 50:0 lautete das eindeutige Ergebnis im Kampf um die Bronzemedaille.

Auch wenn Etienne und Henrik sicherlich, ebenso wie der Rest des Teams, mit anderen Erwartungen in die französische Hauptstadt gereist waren, können beide absolut Stolz auf ihre Bronzemedaille sein.

Den EM-Titel 2017 sicherten sich am Ende die Österreicher mit einem 17:7-Erfolg über Frankreich.

Andreas Heinen  - Troisdorf Jets

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Vom 14. bis zum 16. Juli finden in Paris die U19 Europameisterschaften im American Football statt. Mit Etienne Keßler-Martinez und Henrik Riemann haben auch zwei Spieler der Troisdorf Jets den Sprung in die deutsche Junioren-Nationalmannschaft geschafft.

Jets Nationalspieler Foto privat

Etienne Keßler-Martinez und Henrik Riemann (rechts) spielen für Deutschland bei der EM (Foto: privat

Die beiden Defense-Spieler haben dabei einen langen Weg hinter sich, der unter anderem bereits mit der Nominierung für die NRW-Auswahl angefangen hat. In diesem Jahr mussten sie dann ihr Können in mehreren Auswahltrainings unter Beweis stellen, bevor die ersehnte Nachricht mit der Aufnahme in den 45er-Kader per Email bei ihnen eintraf.

„Die Nominierung der beiden hat mich natürlich riesig gefreut“, sagt Lorenz Kunkel, der Head Coach des Troisdorfer U19-Teams. „Beide sind großartige Athleten und bilden eine wichtige Stütze in unserem Team. Ich bin mir sicher, dass sie zum Erfolg der Nationalmannschaft beitragen werden.“ Die deutsche Jugendnationalmannschaft musste sich zunächst für die EM qualifizieren. Anfang Juni fand dazu ein Qualifikationsturnier in Almere (Niederlande) statt. Auch hier standen die beiden Jets-Talente bereits im Nationaltrikot mit auf dem Platz und konnten sich mit ihren Teamkollegen über zwei Siege gegen die Schweiz und Spanien freuen.

Damit war die Teilnahme an der Endrunde in Paris gesichert. In der kommenden Woche trifft die U19-Nationalmannschaft dort auf Gastgeber Frankreich und den aktuellen Titelinhaber Österreich. In einem weiteren Qualifikationsturnier hat sich zudem Italien für die EM empfohlen. Deutschland spielt am französischen Nationalfeiertag am 14. Juli im ersten Halbfinale gegen Gastgeber Frankreich. Das andere Halbfinale wird Österreich gegen Italien bestreiten.

Die Finalbegegnungen finden dann am Sonntag, den 16. Juli statt.

 Andreas Heinen - Troisdorf Jets

 

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Im letzten Jahr wurden die Kandidaten für die U19 Nationalmannschaft über ein separates Auswahlverfahren herausgesucht. In diesem Jahr läuft es anders. Jeder Landesverband stellt eine Auswahlmannschaft, in NRW ist es die bekannte GreenMachine. Es besteht die Möglichkeit, dass sich Landesverbände zusammenschließen und eine Auswahlmannschaft stellen, aber die Bundesländer müssen aneinandergrenzen. Damit soll den kleinen Verbänden auf ein wettkampffähiges Niveau geholfen werden.

JEM Dresden 2015- (c) Oliver Jungnitsch

(Deutsche U19 Nationalmannschaft bei der Junioreneuropameisterschaft in Dresden - 2015 / Foto: (c) Oliver Jungnitsch)

Hintergründe und weitere Informationen sind auf der Homepage vom AFCVNRW zu finden oder auf der Homepage vom AFVD.

Da man frühzeitig die interessanten Spieler sichten möchte, wird besonders auf die U17 gesetzt. Bei U19 Turnieren ist die Sichtung für die U19 Nationalmannschaft meist zu spät, da die Auswahlspieler für die Nationalmannschaftsspiele meist zu alt sind. Also Talente frühzeitig sichten und fördern und fordern - das macht Sinn! 

Es gibt aber immer ein paar Ausnahmen von der Regel, für NRW dürfte nur diese relavant sein. Spieler die sich im Ausland befinden oder über 17 Jahre sind und noch für die U19 Nationalmannschaft spielen könnten, werden im Rahmen von Scouting oder Vereinsempfehlungen gesichtet. (Scouting erfolgt über beobachtete Spiele oder Gametapes. Hier wird hauptsächlich die GFLJ betrachtet. Zusätzlich werden Regio Camps durchgeführt, an denen sich die Spieler anmelden, die aufgrund des Alters nicht in die U17-Auswahlmannschaften fallen. Für die U17-Spieler ist eine Teilnahme an den Auswahlmannschaften der Landesverbände Pflicht. Regio Camps sollen in 2017 eingeführt werden, aber Berlin macht schon 2016 etwas in der Richtung.) Man darf nicht vergessen, dass das eine neue Regelung ist und man vielleicht noch Veränderungen einbinden wird.

Jurgen Lengling- (c) Oliver Jungnitsch

(Links: Jürgen Lengling bei der Junioreneuropameisterschaft 2015 in Dresden - Foto: Oliver Jungnitsch)

Also wird über die U17 GreenMachine die Auswahl in NRW für die Auswahlspieler aus unserem Bundesland für die Nationalmannschaft bestimmt. Keine Teilnahme an der GreenMachine, zieht automatisch auch keine Berücksichtigung für die U19 Nationalmannschaft mit sich. Der GreenMachine U17 steht ein sehr erfahrener Trainer  an der Spitze -Jürgen Lengling (vereinslos). Er ist auch in der U19 Nationalmannschaft tätig. Eine komplette Vorstellung der Coaches und den Terminen gibt es auf der Homepage vom AFCV NRW.

(Update - 30.03.2016)

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Der Titelverteidiger hat es geschafft: Zum dritten Mal ist Österreichs U19-Nachwuchs Europameister im American Football und damit nun neben Deutschland und Finnland Rekordtitelträger.

OJ von AFC.pics

(Bild: Oliver Jungnitsch)

Im Finale der Sparkasse Junioren Europameisterschaft American Football besiegte Österreich den Erzrivalen Deutschland vor 1.100 Zuschauern mit 30:22 (7:0, 0:10, 7:0, 16:12). Nach dem über weite Strecken spannenden Finale kannte der Jubel der österreichischen Gäste und ihres mitgereisten Anhangs in Dresdens Heinz-Steyer-Stadion keine Grenzen mehr. Auch die „Most Valuable Player“ kamen aus Österreich: Für die beste Leistung während des gesamten Turniers wurde Quarterback Bernhard Seikovits als MVP ausgezeichnet, für die beeindruckendste Vorstellung im Finale Running Back Anton Wegan.
Die Vorentscheidung fiel kurz nach dem letzten Seitenwechsel, als Wegan mit seinem kurzen Lauf in die deutsche Endzone das 21:10 hatte markieren können. Dreimal hatte die deutsche Verteidigung sich dem Ansturm des bärenstarken österreichischen Angrffs entgegengestemmt, beim vierten Versuch waren die Rot-Weiß-Roten nicht zu stoppen. Nur zwei Spielzüge später kamen die Österreicher wieder in Ballbesitz, als Leon Balogh einen Pass des deutschen Quarterbacks Jan Weinreich abfing. Zwei Minuten später konnte Österreich so auf 28:10 erhöhen, als Seikovits Maurice Wappl per Pass bediente. Die beiden Touchdowns im Rahmen der deutschen Aufholjagd von Jan Weinreich und Glody Ngovo kamen dann zu spät.
In die Halbzeitpause hatten die Deutschen noch einen 10:7-Vorsprung mit in die Kabinen genommen. Im ersten Viertel hatten sich die beiden Mannschaften einen spannenden Schlagabtausch von Big Plays geliefert. Dabei hatte Deutschland das erste Wort gehabt, als Quarterback Jan Weinreich Amon-Ra St. Brown über 56 Yards bedient hatte. Den anschließenden Field-Goal-Versuch hatten die Deutschen aber nicht zwischen die Torstangen bekommen. Dafür konterten die Österreicher mit einem 55-Yard-Lauf von Wegan zur 7:0-Führung. Wegan hatte dann gleich in seiner Rolle als Kicker und letzter Mann den möglichen Ausgleich verhindert, als Jerome Manyema den Ball nach dem Kickoff für das deutsche Team schon über 52 Yards tief in die österreichische Hälfte getragen hatte.
Zu ihren ersten Punkten waren die Deutschen gekommen, nachdem Österreichs Team zu Ende des zweiten Viertels nach einer Interception vorübergehend ein wenig den Faden verloren hatte. Amon-Ra St. Brown per Touchdown und Paul Jung mit einem Field Goal zum Abschluss des zweiten Viertels sorgten für das 10:7 für die Gastgeber. In ihrer ersten Angriffsserie nach Wiederbeginn waren die Österreicher aber durch das 14:10 durch Leonel Misangumukini gleich wieder auf die Siegerstraße eingeschwenkt.
Für Deutschland wurde es mit dem erhofften EM-Titel am Ende nichts. Im ersten Moment natürlich enttäuschend, speziell weil die meisten Spieler in zwei Jahren die Altersgrenze überschritten haben und keine direkte Gelegenheit zur Revanche bekommen werden. Aber im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Turnieren bedeutet der zweite Rang ja auch eine Verbesserung. Mit nun acht Finalteilnahmen baute Deutschland seinen eigenen Junioren-EM-Rekord weiter aus.
Und das Finale der Sparkasse Junioren Europameisterschaft American Football war letztlich nur eines von vielen Spielen, in denen um die Vorherrschaft in Europa gerungen wurde, viele weitere werden kommen. Bei den Herren haben die AFVD-Teams sowohl mit der Nationalmannschaft als auch mit den Club-Teams zuletzt mehrfach in Folge die Vormachtstellung behauptet, die Erfolge der deutschen Nachwuchsarbeit insgesamt werden durch diese eine Niederlage nur wenig geschmälert. Bei fünf aktuellen NFL-Profis, die aus deutschen Vereinen hervorgingen, zeigt sich der Erfolg eben auch auf einer anderen Ebene.

(Pressemitteilung vom AFVD.de)

Homepage:

www.afvd.de

Bilder zum Spiel:

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(Bild: Oliver Jungnitsch)

Die Verteidigung der Franzosen hatte zuvor noch oft Schlimmeres verhindert. Wie auch gegen Deutschland im Halbfinale schon gesehen, verteidigte man die eigene Endzone umso geschickter, je näher die Dänen einem Touchdown zu kommen schienen. Es blieb so von Beginn an spannend in Dresden, wobei beide Mannschaften die Gelegenheit nutzten, ihre Spieler noch einmal an der erstklassigen Turnier-Atmosphäre teilhaben zu lassen.

In zwei Jahren wird man erneut versuchen, die führenden Nationen Österreich und Deutschland (liefen ab 17 Uhr zum Finale ins Heinz-Steyer-Stadion ein) im U19-Bereich anzugreifen. Zum Abschied aus Dresden lieferte man sich ein munteres Duell, und am Ende wurde mindestens ebenso ehrgeizig um die Bronzemedaille gekämpft wie um den großen „Pott“.

Für die Dänen ist der dritte Platz die bisher beste Platzierung bei einer Europameisterschaft im Tackle Football. 2008 in Sevilla hatte man das Spiel um Platz drei gegen Frankreich noch verloren, 2013 im Rheinland gegen Deutschland, nachdem man dort im Halbfinale nur knapp gegen Frankreich verloren hatte. Der Aufwärtstrend für den American Football im Königreich Dänemark ist unübersehbar. Dass die engagierte dänische Fan-Kolonie das Stadion rundum dann noch recht üppig mit dänischen Flaggen geschmückt hatte, passte am Ende so richtig ins Bild, als die glücklichen Dänen ihre Bronzemedaillen entgegennehmen konnten.

(Pressemitteilung vom AFVD.de)

Homepage:

www.afvd.de

Bilder zum Spiel:

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