GFL + GFL2 (Nord)

Die Vorzeichen waren klar verteilt, ungeschlagener Tabellenführer gegen den 3. der Tabelle. Und leider blieb den Griffins vor der großartigen Kulisse von 1024 Zuschauern die Überraschung gegen die Elmshorn Fighting Pirates versagt.

Griffins unterliegen Tabellenführer trotz starker kämpferischer Leistung (Foto: Rene Richter)Griffins unterliegen Tabellenführer trotz starker kämpferischer Leistung (Foto: Rene Richter)

Nach dem gewonnenen Münzwürf entschieden sich die Gäste aus Elmshorn direkt für den Ballbesitz und konnten den ersten Drive des Spiels sofort mit einem Touchdown abschließen. Immer wieder waren es Läufe des starken Running Backs Khairi Dickson und Pässe auf College-Rückkehrer Benjamin Mau, die für Raumgewinn sorgten. Unmittelbar vor der Endzone war es dann Gäste Quarterback Ryan Sample, der per Lauf die ersten Punkte erzielte. Der anschließende PAT wurde von der Rostocker Defense aber geblockt und der Ball von Lucas Gunkel bis in die Endzone der Gäste zurückgetragen, was zum zwischenzeitlichen Spielstand von 2:6 aus Sicht der Griffins sorgte.

Der erste Drive der Greifen war von weniger Erfolg geprägt. Ein paar Rushing Yards durch den Starter Julian Hagen, der den ohne Angaben von Gründen nicht mehr aus den USA zurückgekehrten Jermichael Selders ersetzte und eine sehr  ordentliche Leistung zeigte sowie mehrere Strafen gegen die Gäste brachten die Griffins bis in Reichweite eines Fieldgoals, aber leider segelte das Leder knapp links an den Torstangen vorbei.

Der anschließende Drive der Gäste konnte von der starken Defense gestoppt werden und so kam erneut die Offense der Griffins aufs Feld. Leider musste die Offense bereits nach 2 Plays das Feld wieder verlassen, nachdem die Gäste einen Ball von Griffins-Quarterback Christopher-Jeffrey Griggs abgefangen hatten und nun Ihrerseits in guter Feldposition erneut angreifen durften. 38 Yards vor der eigenen Endzone versuchten die Griffins alles, konnten aber den TD durch Khairi Dickson nicht verhinderte. Nach dem anschließenden PAT stand es 2:13 aus Sicht der Griffins.

Nun folgte der beste Drive der Greifen, die sich hauptsächlich durch Läufe von Julian Hagen und Pässe auf Chiam James über das Spielfeld arbeiteten und folgerichtig durch einen TD durch Julian Hagen auf 9:13 verkürzen konnten.

Der folgende Kickoff konnte durch Abstimmungsschwierigkeiten im Return-Team der Gäste direkt durch die Griffins an der 30-Yard Linie der Gäste erobert werden und für einen kurzen Augenblick schien das Momentum des Spiels zu wechseln. Leider konnten die Greifen keinen Profit aus diesem Ballgewinn schlagen und mussten sich nach mehreren unnötigen Strafen per Punt vom Ball trennen.  Der gute Punt von Christian Moddelmog ging bis an die 8 Yard Linie der Gäste.

Im folgenden Drive waren es erneut Mau und Dickson, die das Feld fast im Alleingang überbrückten und so dafür sorgten, dass die Gäste noch vor dem Pausenpfiff mit 9:20 in Führung gehen konnten.

Trotz großer Motivation auf Seiten der Griffins passierte in der 2.Halbzeit nicht mehr viel. Beide Defensivreihen dominierten das Geschehen. Nach einem weiteren TD durch Dickson und einem weiteren Fieldgoal der Rostocker pfiffen die Schiedsrichter das Spiel beim Stand von 12:27 ab.

In einem Spiel, das von vielen Strafen geprägt war, zeigten die Gäste aus Elmshorn, dass sie zurecht auf Platz 1 der Tabelle stehen. Die Defense zeigte sich im Vergleich zum letzten Jahr stark verbessert und ließ der Rostocker Offense insbesondere im Passspiel keinen Platz zur Entfaltung. Gegen den besten Angriff der Liga zeigte die Rostocker Verteidigung aber eine respektable Vorstellung und konnte die Fighting Pirates deutlich unter ihrem normalen Punkteschnitt halten, auch wenn Khairi Dickson mit mehr als 200 Yards und 2 TD’s erneut gezeigt hat, dass er in dieser Saison erneut offenbar in einer eigenen Liga spielt.

Für die Griffins geht es in 2 Wochen mit einem Heimspiel gegen den Erstligaabsteiger aus Hamburg weiter. Trotz der gestrigen Niederlage waren sich Trainer und Spieler nach dem Spiel einig, in den kommenden 2 Wochen alles dafür zu tun, um dort als Sieger das Feld zu verlassen.

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins

 

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Die Troisdorf Jets haben auch das Rückspiel gegen die Lübeck Cougars verloren. Nach einem ordentlichen Start brachen die Jets im zweiten und dritten Spielviertel vollkommen ein und kassierten eine verdiente 17:48-Niederlage am Buniamshof.

In Lübeck war nichts zu holen. Weiter geht es für die Jets gegen Langenfeld (Foto: Kai Graf)In Lübeck war nichts zu holen. Weiter geht es für die Jets gegen Langenfeld (Foto: Kai Graf)

Dabei gingen die Troisdorfer zunächst sogar mit einem Fieldgoal in Führung. Kicker André Mika, der von den Jets Prospects zur Unterstützung mitgereist war, erzielte ein sehenswertes 36 Yards-Fieldgoal (3:0). Kurz zuvor hatte die Troisdorfer Defense einen Fieldgoalversuch von Cougars-Kicker Eric Schlomm geblockt.

Während sich die Offense festlief, zeigten die Gastgeber im zweiten Quarter nun erstmals, dass die nicht umsonst auf dem 2. Tabellenrang stehen. Quarterback Quentin Williams flitzte zur 7:3-Führung in die Troisdorfer Endzone (PAT Schlomm). Dann wurde es ganz bitter für die Jets, denn die Cougars befreiten sich mit einem langen Pass aus einer fast ausweglosen Feldposition, wobei sich zu allem Überfluss auch noch der starke US-Defender der Troisdorfer, Carlton „CJ“ Toussaint, verletzte und für den Rest der Partie ausfiel.

Dermaßen geschockt, konnte die Defense auch die nächsten beiden Touchdowns der Berglöwen über Mike Kresowaty (21:7, beide PAT Schlomm) nicht verhindern. Die Jets-Offense zeigte sich in diesem Quarter aber ebenso harmlos und kassierte sogar eine Interception über Lübecks Safety Mario Kappe.

„Wir waren heute von Beginn an personell dermaßen eingeschränkt, dass wir zu schnell zu ausrechenbar waren“, sagt Jets-Head Coach Andreas Heinen nach der Partie. „Im Laufe des Spiels kamen dann noch weitere Ausfälle dazu, so dass uns auch die letzten Optionen genommen wurden. So kann man gegen ein ambitioniertes Team wie die Cougars nicht bestehen. Meinen Spielern, die mit nach Lübeck gekommen sind, mache ich aber keine Vorwürfe. Die haben wirklich bis zur letzten Sekunde gefightet.“

Aber auch das größte Kämpferherz konnte nicht verhindern, dass die Jets von den Lübeckern im dritten Quarter eiskalt für jeden noch so kleinen Fehler bestraft wurden. Nach einem langen Kickoff-Return durch Jamie Dale machten die Cougars genau so weiter, wie sie vor der Pause aufgehört hatten. Running Back Aaron Milton legte zwei weitere Touchdowns nach bevor auch die Jets endlich einmal Jubeln durften (34:3). Quarterback Jannik Nowak legte die gesamte Cougars-Defense rein und trug den Ball selbst in die Endzone (10:34, PAT Mika). Doch auch davon ließen sich die Gastgeber nicht aus dem Konzept bringen und erhöhten erneut durch Milton auf 41:10 (PAT Schlomm), bevor auch Quarterback Williams einen weiteren Touchdown beisteuerte (48:10, PAT Schlomm).

Als wären die hohe Niederlage und der Personalmangel nicht schon schlimm genug, setzte auch US-Defender Heisman Johnson noch ein unrühmliches Zeichen, indem er nach einem persönlichen Foul den Schiedsrichter beleidigte und dafür vollkommen zu Recht vom Platz flog. Er ist damit im nächsten Spiel gegen Langenfeld gesperrt.

„Sein Verhalten war in höchstem Maße unprofessionell und entspricht in keiner Weise unserem Gedanken von Fairness und Sportsgeist, für die wir Jets stehen“, so Cheftrainer Heinen. „Das wird intern auf jeden Fall noch ein Nachspiel haben.“

Zum Glück gab es kurz vor dem Schlusspfiff aber auch noch zwei sehr positive Dinge zu vermelden. Denn Marvin Kunkel, der nun den Quarterback-Posten von Nowak übernommen hatte, konnte einen schnurgeraden Pass auf Wide Receiver Tim Manns anbringen und sich über seinen ersten Touchdown in der 2. Bundesliga freuen (PAT Mika). Den letzten Kickoff-Return der Cougars schlug dann noch Etienne Keßler Martinez frei und der Ball wurde von Jan Kirsten gesichert. Leider aber mit auslaufender Spielzeit, so dass sich die Berglöwen über ihren verdienten Sieg freuen durften.

Für die Troisdorf Jets steht jetzt erst einmal eine kleine Pause an, bevor es am 17. August im heimischen Aggerstadion weitergeht. Dann sind die Langenfeld Longhorns zu Gast in Troisdorf (Kickoff 16 Uhr).

Lübeck Cougars vs Troisdorf Jets

48:17 (0:3/21:0/20:7/7:7)

 

00:03 Fieldgoal Mika (36 Yards)

07:03 Lauf Williams (10 Yards Run, PAT Schlomm)

14:03 Pass Kresowaty (Williams, 32 Yards, PAT Schlomm)

21:03 Pass Kresowaty (Williams, 20 Yards, PAT Schlomm)

27:03 Lauf Milton (36 Yards)

34:03 Lauf Milton (28 Yards, PAT Schlomm)

34:10 Lauf Nowak (4 Yards PAT Mika)

41:10 Lauf Milton (20 Yards, PAT Schlomm)

48:10 Lauf Williams (7 Yards, PAT Schlomm)

48:17 Pass T. Manns (Kunkel, 20 Yards, PAT Mika)

 

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.

 

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Weder ein fünfwöchige Spielpause, noch die Berlin Rebels, konnten die New Yorker Lions daran hindern, auch im achten Spiel der Saison 2019 weiterhin eine weiße Weste zu behalten. Etwas mehr als 3.100 Zuschauer sahen bei hochsommerlichen Temperaturen ein Spiel, welches von Beginn an von den Löwen dominiert und letztendlich deutlich mit 34:9 (0:0; 13:3; 14:6; 7:0) gewonnen werden konnte.

RB #3 C. McClendon war nur schwer zu stoppen (Foto: ©Fabian Uebe)RB #3 C. McClendon war nur schwer zu stoppen (Foto: ©Fabian Uebe)

Nur im ersten Spielviertel konnten die Gäste aus Berlin das Spiel noch offen gestalten, bevor die Hausherren ab dem Beginn des zweiten Spielviertels, vollends die Kontrolle übernahmen.
Die schon die gesamte Saison über starke Verteidigung der Braunschweiger, sorgte auch gegen die Rebels wieder dafür, das deren Spielmacher Kurt Palandech ständig auf der Flucht vor den heranstürmenden Verteidigern war und auf Seiten des Angriffs klappte am heutigen Spieltag endlich auch das langvermisste Passspiel.  Zwar erzielte den ersten Touchdown zum 7:0 (PAT T. Goebel) zu Beginn des zweiten Spielviertel, Lions Runningback Christopher McClendon mit einem Lauf über zwei Yards, doch für die Vorbereitung des ersten Score der Gastgeber, waren zum einen Niklas Römer und zum anderen Nicolai Schumann, jeweils mit sehenswerten Fängen nach Pässen von Löwen Spielmacher Brandon Connette, zuständig.

Bei den Berlin Rebels war neben Quarterback Kurt Palandech, der zweite Aktivposten Runningback Andreas Betza. Immer wieder war er entweder die letzte Anspielstation für den Spielmacher der Hauptstädter oder er versuchte selbst mit Läufen so viel Yards wie möglich, gegen das scheinbar unüberwindliche Abwehrbollwerk der Braunschweiger zu erzielen. Mit Erfolg war dieses Unterfangen nicht versehen und so mussten die Gäste abermals den Hausherren den Vortritt lassen. Die Wide Receiver Justus Holtz und Jan Hilgenfeldt, sowie Runningback David McCants, führten die New Yorker Lions bis tief in die Hälfte der Berliner. Den Touchdown zum 13:0 (PAT nicht gut), erzielte Christian Bollmann, nach einem Pass über sieben Yards von Brandon Connette. Es folgte der längste Drive der Berliner in der ersten Spielhälfte. Abermals waren es Kurt Palandech und Andreas Betza, die die Hauptlast des letzten Angriffsversuch der Rebels vor der Pause trugen.

Final bis drei Yards vor die Endzone der Lions schafften es die Gäste, bevor die Braunschweiger Defense erneut zuschlug und den Berlinern schließlich nur ein Fieldgoal aus 25 Yards zum 13:3 durch Rebels Kicker Max Prauß erlaubten. Danach ging es für beide Mannschaften in die wohlverdiente Pause.

Nach der Pause erhielten die New Yorker Lions zuerst das Angriffsrecht und nutzten dieses auch umgehend, nach dem Kick-Off der Berlin Rebels und einem Return von Micky Kyei bis kurz vor Mittellinie, aus. Gleich im ersten Spielzug des dritten Spielabschnitts bediente Braunschweigs Quarterback Brandon Connette über 57 Yards seinen Ballfänger Justus Holtz, welcher alle seine Verteidiger stehen ließ und unbedrängt zum 20:7 (PAT T. Goebel) in die Endzone der Gäste einlief.

Es folgte ein weiterer Drive der Berlin Rebels, welcher sie zumindest in schlagweite zur Braunschweiger Endzone bringen sollte. Bedingt auch durch Strafen gegen Braunschweigs Verteidigung, gelangten die Rebels mit nur vier Spielzügen bis an die 30 Yard Linie der Lions. Doch dann war Schluss mit dem Vorwärtsdrang und die Defense der New Yorker Lions zeigte abermals ihre Krallen, drängte die Gäste nicht nur zurück bis tief in deren eigene Hälfte, sondern sicherte auch ihrem Angriff eine neue Angriffsserie, beginnend kurz vor der Mittellinie. Diese Einladung ließen sich die Mannen um Brandon Connette nicht nehmen und nach nur wenigen Spielzügen war es Nicolai Schumann vorbehalten, nach einem vier Yard Pass von Brandon Connette, das 27:3 (PAT T. Goebel) zu erzielen.

Bereits deutlich zurückliegend, gelang den Berlinern von Head Coach Kim Kuci ihr einziger an diesem Tag erfolgreicher Drive, welcher mit einem Touchdown belohnt wurde. Abermals waren es Spielmacher Kurt Palandech und Runningback Andreas Betza, welche die Hauptlast übernahmen. Unterstützt wurden sie dabei dieses Mal durch Wide Receiver TJ Esekielu, der auch final, nach einem neun Yard Pass von Kurt Palandech, auf 27:9 (TPC nicht gut) verkürzte. 

Mit diesem Spielstand ging es ins vierte und letzte Spielviertel der Partie und die Hausherren knüpften dort an, wo sie in ihrem letzten Offense-Drive aufgehört hatten, nämlich mit weiteren Punkten. Mit Läufen von Christopher McClendon und David McCants, als auch einem Passfang von Micky Kyei, ging es bis an die fünf Yard Linie der Berlin Rebels voran. Die Punkte zum 34:9 (PAT T. Goebel) erzielte Jan Hilgenfeldt, nach einem Pass von Brandon Connette.

Mit nur noch ein paar Minuten restlicher Spielzeit, erhielten jetzt mehr und mehr auf beiden Seiten des Balls, die Back-Ups der Lions Einsatzzeit. Erfolgreicher machte diese Tatsache die Gäste aus der deutschen Hauptstadt nicht, denn auch der folgende Drive endete mit einem Turn Over der Braunschweiger Verteidigung, nach vier ausgespielten Versuchen ohne weitere Punkte. Damit endete auch das achte Spiel der laufenden Saison mit einem Sieg der Mannschaft von Head Coach Troy Tomlin und sie bleiben als einziges Nordteam, weiterhin ungeschlagen.

Scoreboard

07:00      2 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
13:00      7 yard TD-Pass B. Connette auf C. Bollmann (PAT nicht gut)
13:03    25 Yard Fieldgoal M. Prauß
20:03    57 Yard TD-Pass B. Connette auf J. Holtz (PAT T. Goebel)
27:03      4 Yard TD-Pass B. Connette auf N. Schumann (PAT T. Goebel)
27:09      9 Yard TD-Pass K. Palandech auf TJ Esekielu (TPC nicht gut)
34:09      5 Yard TD-Pass B. Connette auf J. Hilgenfeldt (PAT T. Goebel)

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt:  Holger Fricke - New Yorker Lions

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Mit 7:27 (7:7/0:7/0:6/0:7) verloren die Kiel Baltic Hurricanes am Samstagnachmittag das erste Spiel nach der Sommerpause bei den Hildesheim Invaders. Dabei zeigten die Hurricanes eine starke Leistung gegen die Niedersachsen, die bisher erst ein Saisonspiel verloren und auf dem zweiten Tabellenplatz stehen. Vor 931 Zuschauern in Hildesheim gingen die Hurricanes zunächst mit einem Pass von Jake Purichia auf Kwame Ofori sogar in Führung und konnten den stärksten Angriff der Liga um Quarterback Casey Therriault im Verlauf des Spiels mehrfach stoppen und dabei ein Turnover on Downs, zwei Interceptions und vier Punts erzwingen. In ihren sieben Spielen zuvor haben die Invaders insgesamt nur sechs Mal gepuntet. 
Kwame Ofori erzielte für die Hurricanes einen Touchdown (Foto:© Kiel Hurricanes)Kwame Ofori erzielte für die Hurricanes einen Touchdown (Foto:© Kiel Hurricanes)
 
„Ich bin stolz, wie die Mannschaft gekämpft hat. Aber wir müssen noch kaltschnäuziger werden und unsere Chancen effektiver nutzen“, resümierte Head Coach Timo Zorn nach dem Spiel.
Die Hurricanes starteten offensiv gut in die Partie und bewegten den Ball erfolgreich über das Feld resultierend in Oforis Touchdown. Die Invaders antworteten ebenfalls mit einem guten Drive und Anthony Dablé-Wolf sorgte für den Touchdown zum Ausgleich und zu Beginn des zweiten Viertels auch für die Führung der Gastgeber. Anschließend zwangen die Hurricanes die Invaders zwei Mal zum Punt. Beim zweiten Mal kurz vor der Pause musste Punter Jacob Templar den Ball aus der eigenen Endzone wegschießen. Der Schuss ging bis zur Mitte des Feldes, doch die Canes verloren den Ball direkt beim Return wieder. Die Invaders versuchten es vier Sekunden vor Ende des zweiten Quarters mit einem langen Pass, doch Louis Müller schnappte dem Receiver den Ball kurz vor der Endzone aus den Händen. Die Hälfte des Feldes konnte er überbrücken, bevor er doch noch von einem Hildesheimer Spieler getackelt wurde und die Mannschaften mit 7:14 aus Kieler Sicht in die Pause gingen.
Zu Beginn des dritten Viertels erneut die Chance für die Canes Momentum aufzunehmen: der Returner der Invaders verlor den Ball und die Canes konnten ihn an der Hildesheimer 17-Yard Linie sichern. Nach einem unvollständigen Pass warf Jake Purichia anschließend in die Endzone zu Markell Castle, der den Ball fing. Die Schiedsrichter berieten lange, entschieden dann allerdings, dass der Ball nicht innerhalb des Feldes gefangen wurde. Nach einem weiteren unvollständigen Ball versuchten die Hurricanes ein Fieldgoal, doch der Schuss ging rechts vorbei. Nach dem dritten Hildesheimer Punt arbeiteten sich die Invaders in ihrem nächsten Angriff wieder über das Feld und gelangten durch einen 40-Yard Pass von Therriault auf Nate Morris bis an die Kieler 2-Yard Linie. Drei Mal hielt die Defense der Hurricanes die Gastgeber auf, bis Morris im vierten Versuch den Touchdown zum 20:7 erzielte. Der Extrapunkt misslang. Den darauffolgenden Angriff der Canes beendete Hildesheims Frank Häring, als er einen abgefälschten Pass von Jake Purichia abfing. Doch aus diesem Ballbesitz konnten die Invaders nichts machen. Darin Hungerford stoppte Casey Therriault als dieser im vierten Versuch selbst lief und erzwang so das Turnover on Downs. 
Im Schlussviertel konnte CJ Davis einen Pass von Therriault abfangen, doch die Invaders verteidigten anschließend die Pässe auf Castle und Rehder gut, so dass die Canes den Ball per Punt wieder abgeben mussten. Nate Morris nahm den Return auf, tanzte viele Gegner aus und konnte am Ende nur noch von Louis Müller an der Kieler 9-Yard Linie gestoppt werden. Diese letzten Yards überbrückte Phillip Gamble zum Touchdown für die Gastgeber. Luca Jeckstedt erhöhte per Extrapunkt zum 27:7 Endstand. Denn Corvin Hennig beendete den letzten Angriff der Hurricanes mit einer Interception. 
Parallel unterlagen die Potsdam Royals gegen die Cologne Crocodiles mit 14:26 und bleiben damit hinter den Hurricanes, die weiter Rang sechs der GFL Nord belegen. In Düsseldorf gewannen die Dresden Monarchs mit 38:7. Am kommenden Samstag empfangen die Canes die New Yorker Lions in Kiel. 
Hildesheim Invaders - Kiel Baltic Hurricanes 27:7 (7:7/7:0/6:0/7:0)
1. QTR
0:7 #81 Kwame Ofori, 2-Yard Pass #2 Jake Purichia. PAT #87 Benedikt Englmann
7:7 #17 Anthony Dable, 16-Yard Pass #11 Casey Therriault. PAT #85 Luca Jeckstedt
2. QTR
14:7 #17 Anthony Dablé, 11-Yard Pass #11 Casey Therriault. PAT #85 Luca Jeckstedt
3. QTR
20:7 #10 Nathaniel Morris, 2-Yard Lauf. PAT failed
4. QTR
27:7 #2 Phillip Gamble, 9-Yard Lauf. PAT #85 Luca Jeckstedt
 
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Bettina Büll - Kiel Baltic Hurricane
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Am kommenden Sonntag, den 28.07.2019 um 15:00 Uhr kommt es im Rostocker Leichtathletikstadion zum Aufeinandertreffen zwischen den Rostock Griffins und dem noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Elmshorn.

rostock griffins 30

Die Fighting Pirates, nach zahlreichen Verstärkungen vor der Saison auch als klarer Favorit der GFL 2 Nord gestartet, gaben sich im bisherigen Saisonverlauf keine Blöße und konnten all ihre Spiele souverän gewinnen. Angeführt von Running Back Khairi Dickson, der die GFL 2 in Touchdowns und Rushing Yards anführt und Quarterback Ryan Sample, stellen die Piraten aus Elmshorn die beste Offense der Liga und auch die Defense belegt mit nur 12 kassierten Punkten pro Spiel Platz 1. Angesichts dieser Fakten werden die Gäste mit breiter Brust anreisen um ihre Aufstiegsambitionen zu untermauern.

Genau wie die Elmshorn Fighting Pirates kommen auch die Rostock Griffins aus einer 4-wöchtigen Sommerpause, die vor allem dazu genutzt wurde, kleinere Blessuren auszukurieren und abseits vom Football Zeit mit den Familien zu verbringen. Nach 2 komplett freien Wochen ging es bereits in der vergangenen Woche wieder ins Mannschaftstraining und dem Team war anzumerken, dass man die unnötige Niederlage vor der Sommerpause unbedingt vergessen machen will und an Motivation sollte es vor dem Duell mit dem Tabellenführer sicher nicht mangeln. In der vergangenen Saison konnte man das Heimspiel gegen die Pirates mit einem Fieldgoal in letzter Sekunde für sich entscheiden. „Offense und Defense haben unter der Woche sehr konzentriert gearbeitet und bin mir sicher, dass wir den Pirates einen harten Kampf liefern werden, um die Punkte in Rostock zu behalten.“ gibt sich Griffins Headcoach Dr.Christopher Kuhfeldt vor dem Spiel kämpferisch.

Für die Fans öffnen sich die Tore im LAV-Stadion bereits um 14 Uhr. Genutzt werden kann der Parkplatz des FC Hansa Rostock. Ein Rahmenprogramm der Extraklasse steht natürlich für alle GrifFANS bereit. Vor allem die Kleinen werden mit Hüpfburg, Kinderschminken und Bobby Car Rennen des Gameday Presenters Auto Birne Gmbh unterhalten. Dazu gibt es wie gewohnt Musik unseres Stadion DJ´s und erstmals nach ihrem dritten Platz bei der Europameisterschaft unsere Griffiness zu sehen.

Weiterer Gameday Presenter ist unser Platinsponsor SIGVARIS, über dessen Engagement wir uns außerordentlich freuen, handelt es sich doch um den WELTMARKTFÜHRER für Kompressionsstrümpfe aus der Schweiz. Dazu in Kürze mehr…

Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins

 

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Unterkategorien

GFL Nord 2019: NewYorker Lions Braunschweig, Dresden Monarchs, Kiel Baltic Hurricanes, Hildesheim Invaders, Berlin Rebels, Potsdam Royals und Cologne Crocodiles

GFL2 Nord 2019: Rostock Griffins, Elmshorn Fighting Pirates, Hamburg Huskies, Troisdorf Jets, Lübeck Cougars, Langenfeld Longhorns, Hannover Spartans und Solingen Paladins

Vereine aus der GFL Nord in der BIG6: NewYorker Lions Braunschweig und Berlin Adler

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NRW Football on tour

GFL2 Nord 2019

Pos Team Pl SD Pts
1. Elmshorn Fighting Pirates 14 +282 24
2. Lübeck Cougars 14 +81 20
3. Rostock Griffins 14 +103 16
4. Langenfeld Longhorns 14 +67 16
5. Solingen Paladins 14 -16 16
6. Hamburg Huskies 14 +59 14
7. Hannover Spartans 14 -265 4
8. Troisdorf Jets 14 -311 2

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